© Eduard Erhart 2020
Energetisches Pulsieren

Selbsterfüllung

In jeder Anspannung, die wir erleben, können wir zu weichen Gefühlen kommen, wenn wir darin das erspüren und intensiv fühlen, was wir uns wirklich wünschen. Alles, was uns umgibt - auch das, was wir ablehnen und was uns Schaden zufügen könnte - kann in uns zu etwas Weichem, Zartem werden. Wir müssen nichts loslassen, nichts aufgeben, uns von nichts fernhalten, nichts widerstehen, nichts bekämpfen, nichts weniger wollen, wenn wir spüren, dass wir angespannt oder gierig werden oder etwas krampfhaft wollen. Wir können vielmehr genau im Gegenteil noch näher darauf zugehen, noch mehr da hineingehen und noch stärker spüren, was wir so unbedingt wollen - und dann von diesem angespannten Wollen ausgehend intensiv fühlen, was wir uns so sehr wünschen, was wir uns wirklich wünschen, wonach wir uns wirklich so sehr sehnen. Wir können bei diesen Gefühlen bleiben und darin die Freude, die in unseren Wünschen liegt, ausgiebig fühlen und uns auf diese Weise mit unserem tiefsten Innersten verbinden. Je stärker wir so mit uns selbst verbunden sind, je intensiver wir unsere wirklich wahren Wünsche fühlen, je mehr wir von dem, was wir wirklich möchten, innerlich mit Freude erfüllt sind, desto erfüllter lebt es in uns, desto erfüllter werden wir. Es „genügt“, wenn wir uns die Erfüllung unserer wahren Wünsche in klaren Bildern vorstellen und die Schönheit dieser Wünsche und unsere Freude daran ausdauernd und intensiv fühlen. Dann können sich die Dinge tatsächlich in uns selbst erfüllen, dann können sie wie bereits erfüllt in uns leben. Diese Freude kann schmerzhaft sein - kann so stark sein, dass sie weh tut. Doch es wird kein niederdrückender, es wird ein aufbauender Schmerz sein, weil er mit unserer Freude verbunden ist. Und je stärker wir unsere Freude fühlen, desto mehr erfüllen sich unsere Wünsche auch in uns selbst. Dieses Fühlen „genügt“ allerdings nur dann, wenn wir uns zugleich für die reale Erfüllung unserer Wünsche einsetzen, wann immer sie möglich ist – aber auch nur dann, wenn sie möglich ist. Nur mit dieser Bereitschaft können sie sich auch in uns selbst erfüllen. Dann können wir ganz aus uns selbst heraus glücklich sein und zugleich gerne und freudig das annehmen, womit andere unser Leben bereichern möchte. Dann können wir unabhängig sein und zugleich sehr verbunden sein mit allem, was wir im Außen vorfinden. Denn selbst dann, wenn wir von anderen nicht das bekommen, was wir uns so sehr von ihnen wünschen, kann die Erfüllung dieser Wünsche freudig in uns lebendig sein. So können wir aus jedem angespannten Begehren, aus jeder gierigen, klammernden Leidenschaft, aus jedem scheinbaren „Trieb“ mithilfe unserer freudig-sehnenden Gefühle eine starke und trotzdem vollkommen entspannte, suchtfreie Leidenschaft - eine wahre "Freudenschaft" machen. So können wir nicht aus Härte, sondern aus Weichheit heraus, nicht aus Wut, sondern aus der Freude an unseren Wünschen heraus zu einer unbändigen Lebensenergie kommen, mit der wir all das erreichen können, was möglich ist. Das ist das Wunder der wahren Selbstverbundenheit: Alles erfüllt sich auch in uns selbst! Das ist die menschengerechte Weise, wie sich unsere trennende duale Wahrnehmung in eine verbindende Wahrnehmung verwandeln kann, wie wir das „Gute“ nicht nur im „Guten“, sondern auch im eigentlich wahren Kern des „Bösen“ finden können, wie sich scheinbar bloße Gegensätzlichkeiten vereinen können.
© Eduard Erhart 2020
Energetisches Pulsieren

Selbsterfüllung

In jeder Anspannung, die wir erleben, können wir zu weichen Gefühlen kommen, wenn wir darin das erspüren und intensiv fühlen, was wir uns wirklich wünschen. Alles, was uns umgibt - auch das, was wir ablehnen und was uns Schaden zufügen könnte - kann in uns zu etwas Weichem, Zartem werden. Wir müssen nichts loslassen, nichts aufgeben, uns von nichts fernhalten, nichts widerstehen, nichts bekämpfen, nichts weniger wollen, wenn wir spüren, dass wir angespannt oder gierig werden oder etwas krampfhaft wollen. Wir können vielmehr genau im Gegenteil noch näher darauf zugehen, noch mehr da hineingehen und noch stärker spüren, was wir so unbedingt wollen - und dann von diesem angespannten Wollen ausgehend intensiv fühlen, was wir uns so sehr wünschen, was wir uns wirklich wünschen, wonach wir uns wirklich so sehr sehnen. Wir können bei diesen Gefühlen bleiben und darin die Freude, die in unseren Wünschen liegt, ausgiebig fühlen und uns auf diese Weise mit unserem tiefsten Innersten verbinden. Je stärker wir so mit uns selbst verbunden sind, je intensiver wir unsere wirklich wahren Wünsche fühlen, je mehr wir von dem, was wir wirklich möchten, innerlich mit Freude erfüllt sind, desto erfüllter lebt es in uns, desto erfüllter werden wir. Es „genügt“, wenn wir uns die Erfüllung unserer wahren Wünsche in klaren Bildern vorstellen und die Schönheit dieser Wünsche und unsere Freude daran ausdauernd und intensiv fühlen. Dann können sich die Dinge tatsächlich in uns selbst erfüllen, dann können sie wie bereits erfüllt in uns leben. Diese Freude kann schmerzhaft sein - kann so stark sein, dass sie weh tut. Doch es wird kein niederdrückender, es wird ein aufbauender Schmerz sein, weil er mit unserer Freude verbunden ist. Und je stärker wir unsere Freude fühlen, desto mehr erfüllen sich unsere Wünsche auch in uns selbst. Dieses Fühlen „genügt“ allerdings nur dann, wenn wir uns zugleich für die reale Erfüllung unserer Wünsche einsetzen, wann immer sie möglich ist – aber auch nur dann, wenn sie möglich ist. Nur mit dieser Bereitschaft können sie sich auch in uns selbst erfüllen. Dann können wir ganz aus uns selbst heraus glücklich sein und zugleich gerne und freudig das annehmen, womit andere unser Leben bereichern möchte. Dann können wir unabhängig sein und zugleich sehr verbunden sein mit allem, was wir im Außen vorfinden. Denn selbst dann, wenn wir von anderen nicht das bekommen, was wir uns so sehr von ihnen wünschen, kann die Erfüllung dieser Wünsche freudig in uns lebendig sein. So können wir aus jedem angespannten Begehren, aus jeder gierigen, klammernden Leidenschaft, aus jedem scheinbaren „Trieb“ mithilfe unserer freudig-sehnenden Gefühle eine starke und trotzdem vollkommen entspannte, suchtfreie Leidenschaft - eine wahre "Freudenschaft" machen. So können wir nicht aus Härte, sondern aus Weichheit heraus, nicht aus Wut, sondern aus der Freude an unseren Wünschen heraus zu einer unbändigen Lebensenergie kommen, mit der wir all das erreichen können, was möglich ist. Das ist das Wunder der wahren Selbstverbundenheit: Alles erfüllt sich auch in uns selbst! Das ist die menschengerechte Weise, wie sich unsere trennende duale Wahrnehmung in eine verbindende Wahrnehmung verwandeln kann, wie wir das „Gute“ nicht nur im „Guten“, sondern auch im eigentlich wahren Kern des „Bösen“ finden können, wie sich scheinbar bloße Gegensätzlichkeiten vereinen können.
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